Noch nie haben die Menschen in Deutschland so viel Sport getrieben, noch nie war der sportliche Ausgleich zu häufig bewegungsarmer beruflicher Tätigkeit so wichtig wie heute. Die Hälfte der Görlitzer Bürger treibt regelmäßig Sport. Die Görlitzer tanzen, spielen eine Ballsportart, schwimmen, joggen, reiten, segeln, fahren Rad oder kegeln, machen Gymnastik, betreiben Leichtathletik, Bogenschießen, spielen Tischtennis oder Tennis und vieles mehr.
Über 70 Sportvereine bieten vielfältige Aktivitäten an. In diesen Vereinen treffen sich Männer und Frauen, Alte und Junge, zugezogene und gebürtige Görlitzer, Familien, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Ausländer und Deutsche, Menschen aus allen sozialen Schichten und mit unterschiedlichem Bildungsniveau.
Sport hält fit und bietet viel Raum für ehrenamtliches Engagement. Sport schützt vor körperlichen und seelischen Erkrankungen, verbindet und integriert Menschen. Sport fördert Toleranz, Völkerverständigung und Demokratieverständnis. Damit ist Sport ein elementares Bindeglied unserer demokratischen Gesellschaft.

Diese Vielfältigkeit ist für die Görlitzer Sammlungen der Grund, dem Sport in Görlitz eine Sonderausstellung zu widmen.
Im Jahr 1847 beginnt mit August Moritz Böttcher der Turnunterricht an Görlitzer Schulen. Seither feiern Görlitzer Sportler nationale und internationale Erfolge, werden Sportstätten in der Stadt errichtet oder saniert, große Sportereignisse wie der Europamarathon ausgerichtet und gewinnt der Breitensport beständig an Zuspruch.
Neben der Sportgeschichte und bedeutenden Sportgrößen werden in der Sonderausstellung Görlitzer Sportvereine mit ihren Angeboten präsentiert.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.